Deutsche Damen holen nach 26 Jahren wieder Gold

 Verdienter 58:44-Finalerfolg über Australien

Bild und Text: Andreas Joneck

 

Es war 23:31 Uhr Ortszeit London als niemand geringeres als IPC-Präsident Sir Philip Craven in der North Greenwich Arena von London Mareike Adermann als ersten deutschen Spielerin die paralympische Goldmedaille umhängte. Zuvor sahen 17.000 Zuschauer des Paralympics Endspiels einen hoch verdienten 58:44 (14:10/26:19/34:28)-Erfolg der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen über Finalgegner Australien.

„Wir haben heute unsere beste Leistung im Turnier zum richtigen Zeitpunkt abgerufen und verdient gewonnen", jubelte nach der Schlusssirene Bundestrainer Holger Glinicki, der eine physisch sehr intensive Partie erlebte, bei der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Deutschland setzte sich dabei Mitte des zweiten Viertels ab und lebte in der Folge von dieser Führung.

Topscorerin und vom Trainer zur Matchwinnerin des paralympischen Endspiels erkoren, war die erst 22-jährige Mareike Adermann. Ungeachtet dessen bot die deutsche Mannschaft eine starke Kollektivleistung, die letztendlich ausschlaggebend war, um nach den Finalniederlagen bei den Spielen 2008 in Peking und bei der WM 2010 in Birmingham, diesmal am Ende jubeln zu können.

Australien: Kylie Gauci (15/1 Dreier), Shelley Chaplin (8), Clare Nott (6), Coby Crispin (6), Katie Hill (4), Sarah Stewart (2), Sarah Vinci (2), Bridie Kean (1), Amber Merritt, Amanda Carter (n..e.), Tina McKenzie (n.e.), Leanne Del Toso (n.e.).

 

Deutschland: Mareike Adermann (19, University of Wisconsin/USA), Annika Zeyen (12, University of Alabama/USA), Marina Mohnen (11, Köln 99ers), Edina Müller (8, Hamburger SV), Gesche Schünemann (4, RSV Lahn-Dill), Johanna Welin (4, USC München), Annabel Breuer (Ulmer Sabres), Anne Brießmann (Mainhatten Skywheelers), Britt Dillmann (RSV Lahn-Dill), Heike Friedrich (n.e., Mainhatten Skywheelers), Maria Kühn (n.e., Mainhatten Skywheelers), Maya Lindholm (n.e., Hamburger SV).

 


 

 08.09.2012

Rollstuhlbasketball Herren auf Rang sechs

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren beendet das paralympische Turnier in London auf dem sechsten Rang. Im abschließenden Match um Platz fünf unterlag der Vize-Europameister am Samstag Spanien klar und eindeutig mit 48:67 (9:10/23:26/35:44) und fand dabei nie zu seiner zuvor gezeigten Form.

„Die Art der Niederlage und der damit verbundenen sechste Platz täuscht ein wenig darüber hinweg, dass wir leistungstechnisch so dicht wie lang zuvor nicht mehr an den vier großen Nationen dran waren“, so Bundestrainer Nicolai Zeltinger enttäuscht über den Abschluss der Wettkämpfen in der North Greenwich Arena, bei der das junge deutsche Team zuvor nur knapp am Halbfinaleinzug vorbeigeschrammt ist.

Gegen Spanien fand die Mannschaft zu keiner Zeit ein Mittel die Iberer zu stoppen, die mit Rang fünf ihre starke Vorrunde unterstrichen und nun verdient die beste Platzierung der Geschichte der Paralympics erreichten. Die deutsche Mannschaft tritt am Montag die Rückreise von den XIV. Paralympics in die Heimat an. (Quelle: DBS)


 

Basketballerinnen erreichen Finale!

Die deutschen Rollstuhlbasketball-Damen können in London nach paralympischem Gold greifen. Am Donnerstag schlug der Vize-Weltmeister in einem hoch dramatischen Halbfinale in der North Greenwich die Niederlande mit 49:46 (12:8/24:29/36:37) und steht nun am Freitag um 21:15 Uhr in Spiel um Gold. Gegner wird dann Australien sein, das im zweiten Semifinale ebenso hauchdünn den Paralympicssieger von 2008, die USA, ausgeschalten konnte.

„Dass die Entscheidung in dieser Partie erst im letzten Viertel fallen würde, war uns allen klar. Dementsprechend bin ich glücklich, dass wir heute als Kollektiv gewonnen haben, nachdem mit Mareike Adermann, Annabel Breuer und Johanna Welin drei Spielerinnen aus der vermeintlichen zweiten Reihen erheblich zu diesem Erfolg beigetragen haben“, so Bundestrainer Holger Glinicki nach der Schlusssirene.

Besser aus den Startlöchern kam dabei das leicht favorisierte Team aus Deutschland, das nach nur fünf Spielminuten bereits mit 10:0 in Front lag. Nachdem jedoch Bondscoach Gertjan van der Linden nach der ersten Auszeit seine Defensive umstrukturierte, kam das deutsche Spiel ins Stocken und die Niederlande immer besser zum Zuge. Das 31:24 für Oranje kurz nach dem Seitenwechsel war die Konsequenz, doch Kapitän Marina Mohnen & Co. kämpften sich zurück in die nun dramatische Halbfinal-Begegnung der beiden europäischen Rivalen. Am Ende war es beim 47:46 (39.) ein Defensivrebound der Ulmerin Breuer, der die Weichen stellte und wenig später die Kölnerin Mohnen erfolgreich an die Freiwurflinie brachte. (Quelle DBS)

 


 

Vor stimmengewalter Kulisse bezwingen die deutschen Rollstuhlbskettballerinnen den starken Gastgeber

Angefeuert durch fanatische Unterstützung des englischen Publikums zeigten die Britinnen keine Angst gegen den Europameister und gaben sich in einem kampfbetonten Match bis zum Ende nicht auf. Die Deutschen, die durch diese gewaltige Kulisse mit den eigenen Nerven zu kämpfen hatten, konnten erst in den letzten Minuten zu ihrer gewohnten Klasse zurückfinden und gewannen nicht zuletzt durch eine überragend spielende Annika Zeyen mit 55:44 in der North Greenwich Arena von London.

Im Halbfinale wartet nun die Mannschaft aus den Niederlanden, während im zweiten paralympischen Semifinale Australien und die USA auf einander treffen.

Ausführliche Berichte über dieses packende Match lesen Sie auf www.dbs-npc.de/paralympics-nachrichten/items/rbb-damen-ringen-kulisse-und-gastgeber-nieder.html

 


 

RBB-Damen ringen Kulisse und Gastgeber nieder

 

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat einen entscheidenden Schritt in Richtung paralympisches Edelmetall gemacht. Im Viertelfinale bezwang das Team um Topscorerin Annika Zeyen in der North Greenwich Arena von London den Lokalmatador Großbritannien mit 55:44 (8:12/22:21/34:33).

Nach dem 4:0 (3.) aus deutscher Sicht kamen die Britinnen, angetrieben von mehr als 10.000 Fans im Rücken, auf und boten dem Favoriten Deutschland eine kämpferische Partie. Bis auf 14:8 (12.) zogen die Hausherrinnen davon, ehe die Mannschaft von Bundestrainer Holger Glinicki vor allem über eine blendend aufgelegte Annika Zeyen zum Konter blies. Doch immer, wenn das Duell Richtung des Europameisters aus Deutschland zu kippen schien, hatten die Britinnen eine Antwort, wie kurz vor der Pause als Topscorerin Helen Freeman per Dreier den 21:22-Anschluss markierte.

Doch mit einem beherzten Schlussspurt brach der Silbermedaillengewinner von Peking den Widerstand der Gastgeberinnen, die beim 41:38 (34.) noch die Nase knapp vorne hatten. Mit 17:3 zeigte das deutsche Team in den verbleibenden Minuten seine Klasse, die es nun im Halbfinale am Donnerstag gegen die starken Niederlande in die Waagschale werfen muss. „Wir hatten gegen diese Kulisse mit den eigenen Nerven zu kämpfen, lediglich Annika Zeyen hat ein überragendes Spiel abgeliefert und darf als unsere Matchwinnerin gelten“, so Trainer Glinicki nach der Partie: „Im Halbfinale stehen die Chancen nun 50:50, wobei ich uns einen Tick stärker einschätze, aber dafür müssen wir auch unser gesamtes Potenzial abrufen, was uns heute nicht gelungen ist“. Im zweiten paralympischen Semifinale stehen sich Australien und die USA gegenüber.

 


 

Die Basketball Herren kämpften sich mit Leidenschaft ins Viertelfinale

 

In einem packenden Spiel bezwang die deutsche Nationalmannschaft die Rollstuhlbasket-ballherren aus Polen mit 73:63 (11:15/29:37/44:51).Nach einem leidenschaftlichen Kampf gelang den engagierten Sportlern die Wende und konnte so in den letzten Minuten doch noch den Einzug ins Viertelfinale sichern.

Mehr dazu finden Sie unter: www.dbs-npc.de/paralympics-nachrichten/items/herrenauswahl-mit-leidenschaft-ins-viertelfinale.html

 


 

Rolli-Damen mit Erfolg über Frankreich

 

Auch die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen bleibt im paralympischen Turnier weiterhin ungeschlagen. Am Samstagnachmittag kam die Mannschaft von Bundestrainer Holger Glinicki in der North Greenwich Arena von London zu einem jederzeit ungefährdeten 76:32 (20:14/35:20/54:27)-Erfolg über Außenseiter Frankreich. Mehr unter http://www.dbs-npc.de/paralympics-nachrichten/items/rolli-damen-mit-erfolg-ueber-frankreich.html

 


 

RBB-Damen machen Traumstart in London perfekt

Nur 24 Stunden nach dem Überraschungssieg der Herren gegen Großbritannien sorgte die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen mit einem Sieg über den Weltmeister USA für einen sensationellen Start der Basketballer in das paralympische Turnier.

Vor rund 9.000 Zuschauern in der Olympic Basketball Arena siegten die Deutschen am Ende mit 54:48 (13:17/23:23/33:36). Für NRW mit im Team:

               

Mareike Adermann                         Marina Mohnen                Annika Zeyen

 


 

Basketball-Herren feiern zweiten Sieg

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat ihrem überraschenden Auftakterfolg gegen Großbritannien einen Pflichtsieg gegen Kolumbien folgen lassen. Mit 13 Punkten war Kapitän Sebastian Wolk der Topscorer beim 59:46 (17:6/38:14/47:29)-Erfolg über Kolumbien.
 
Aus NRW im Basketballkader:

                                  

André Biene                                                 Björn Lohmann

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.dbs-npc.de/paralympics-nachrichten/items/basketball-herren-feiern-zweiten-sieg.html